Qualität von Featured Images für Deinen Blog

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Eine besondere Methode seine Blogartikel zu individualisieren ist, die Texte mit eigens gestalteten Grafiken aufzulockern. Ein einzigartiges Featured Image bietet Mehrwert und Originalität. Im Gegensatz zu Stockfotos wirken diese Veröffentlichungen origineller und weniger austauschbar.

Ein Bild zeigt schneller als ein Einführungstext um was es geht

Über eine illustrierte Artikelgrafik ist es möglich, das Thema des Beitrags zu visualisieren und gleichzeitig eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Dieser Vorschaueffekt hat den Vorteil, dass LeserInnen bereits einen Einblick auf das Geschehen bekommen und sich besser in eine Grundstimmung begeben. Ein Artikelbild bildet sozusagen einen Einstieg und funktioniert als Stimmungsrahmen zu dem Thema.

Featured Images lassen sich nicht nur für Veröffentlichungen auf Blogs und Onlinemagazinen nutzen, sondern sind ebenfalls ideal für die Verwendung in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Twitter. Bei der Erstellung sollte darauf geachtet werden, dass die Grafiken den Vorgaben der jeweiligen Netzwerke entsprechen.

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Die einzelnen Bilderauflösungen auf Facebook. Beim Upload von Grafiken in niedrigerer Auflösung werden die Pixel entsprechend vergrößert und wirken unscharf. Grafiken mit höherer Auflösung werden entsprechend komprimiert, auch dabei wird die Originalansicht verändert. Die Grafik darf gerne weiterverwendet werden.

Wie die Grafik zeigt, bietet Facebook für die Einbettung von Bilddateien mehrere Formate an. Dateien werden maximal mit 100kb Dateigröße veröffentlicht. Bei der Darstellung der Pixelmaße handelt es sich um das Ausgabeformat bei Facebook, das heißt, die Grafiken werden in den entsprechenden Auflösungen dargestellt. Ein Profilbild mit den Originalmaßen 360 x 360 Pixel wird auf 180 x 180 Pixel komprimiert. Wer Grafiken in niedriger Auflösung nach Facebook lädt, wird unscharfe Fotos und Illustrationen dargestellt bekommen. Eine umfassende Übersicht der möglichen Bildformate für weitere soziale Netzwerke wurde auf mainstreethost.com veröffentlicht.

Abmahnung wegen Urheberrechtsverstoß

Neben dem Vorteil der Individualisierung und der Aufwertung durch Originalität gibt es auch noch einen weiteren Grund, der für extra erstellte Artikelgrafiken spricht: Nutzer, die fremd erstellte Grafiken für Ihren eigenen Blog oder für ihre Social Media-Kanäle verwenden, müssen sich genau mit den Urheberrechten der Inhaltersteller beschäftigen. Auf Bildadenbanken wie Fotolia werden mit dem Kauf bestimmte Nutzungsrechte (Lizenzen) erworben. Für die Verwendung der Grafiken zum Einbinden auf Facebook, Twitter und co. sind bestimmte Kennzeichnungen verfügbar. Werden diese Bestimmungen nicht eingehalten können Bildverwender rechtskräftig abgemahnt werden.

 


Einige Rechtsanwälte haben sich auf diese Art des Urheberrechtsverstoßes spezialisiert und vertreten so die Rechte ihrer Mandanten. Diese Form der unerlaubten Bildnutzung führt immer wieder zu öffentlicher Aufmerksamkeit und Empörung. Hohe Wellen erzeugte die Meldung von Heise.de mit dem Entscheid des Landgericht Hamburg, das sich auf die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshof gestützt hat. Hier musste ein Nutzer für die unerlaubte Verwendung einer Bilddatei haften, und dass, obwohl diese sogar unter einer bestimmten Form der CC-Rechte deklariert war. Das Problem der Haftbarkeit für die Nutzung von fremdem Bildmaterial kann bei Missachtung und je nach Menge der genutzten Bilder zu einem hohen finanziellen Schaden führen.

Mehrwert ist gleich Wertschätzung

Wer sich für eigens erstellte Grafiken entscheidet, der schützt sich, vor allem wenn der Nutzer in kommerzieller Hinsicht auftritt. Featured Images, Infografiken, Fotos und Social Media Bildinhalte aus eigener Erstellung, werten den eigenen Content auf und verschaffen ebenfalls einen Mehrwert für die Besucher. Webseitenbesucher und potenzielle Kunden fühlen sich individueller wahrgenommen, wenn sie nicht auf jeder fünften Fachseite, die gleichen Grafiken der Stockphoto-Anbieter zu sehen bekommen. Unique Bildcontent ist also immer auch eine Frage der Wertschätzung gegenüber der Menschen.

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