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Unkompliziert die richtigen Farbwerte für Grafikarbeiten verwenden

Kennt ihr das auch? Ihr sucht für ein Grafikdesignprojekt die passenden Farben und kommt mit der eigenen Auswahl nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Entweder, die Farbtöne oder Kontraste passen nicht zusammen, oder alles wirkt zu bunt, zu grell, zu eintönig? Ein weiteres Problem ist die Kennzeichnung, wie kann man sich die perfekte Kolorierung merken, damit man diese später weiter verwenden oder dokumentieren kann? Ich möchte Euch an dieser Stelle ein praktisches, sinnvolles und kostenloses Tool vorstellen, was Ihr in Zukunft sicher nicht mehr missen möchtet.

Grafikdesign für Jedermann

Nicht jeder hat sich mit Grafikdesign so genau beschäftigt, das es ihn oder sie, gleich zu einem Experten macht. Dennoch sind viele Leute mit einer gewissen Intuition gesegnet, die einen zumindest spüren lässt, ob die Farbzusammenstellung harmonisch wirkt oder nicht. Und dieser Spürsinn täuscht nicht, so harmonieren Kombinationen wie:

Hell-Dunkel (zum Beispiel gelbbraun)
Kalt-Warm (blaurot)
Komplementär (blauorange)

Die Kunst liegt in der Reduzierung

Diese Kontraste bieten einen breiten Spielraum für verschiedene Nuancen. Möchte man nun für das eigene Projekt eine Grafik erstellen oder eine bestimmte Farbe für Textüberschriften heraussuchen, kann die Auswahl an Möglichkeiten schnell überfordern. Das Ergebnis sieht dann alles andere als harmonisch aus.

Ein Problem ist, zu viele unterschiedliche Farben wirken unruhig, besser ist es, sich unterschiedliche Farbtöne eine Grundfarbe zusammenzustellen und diese mit einer neutralen Tönung in schwarz, weiß oder grau zu ergänzen.

Hat man für sich die richtige Zusammenstellung gefunden, ist es wichtig, sich die Farbpalette zu merken. Ganz einfach gelingt das, indem man sich die Farbbezeichnung beziehungsweise die Hexadezimale Schreibweise notiert. Dieser Farbcode beginnt mit dem Zeichen “#“ gefolgt von einer Kombination aus Ziffern und Buchstaben. Weiß wird dementsprechend mit “#ffffff“ bezeichnet, Schwarz mit “#000000“.

Farbcodeerkennung im Grafikprogramm Pixelmator für Mac OS

Farben erkennen und verwenden mit der Farbpipette

Jetzt zu der praktischen Anwendung: Die meisten Bildbearbeitungsprogramme verfügen über eine Pipette, mit der es möglich ist, einen Bildschirmbereich “aufzusaugen“ und sich die entsprechende Farbe beziehungsweise die hexadezimale Bezeichnung anzeigen zu lassen. Das sieht dann im folgenden Beispiel so aus.

Mit dieser Technik lassen sich ganz einfach Farben auswählen, die jeweiligen Bezeichnungen erkennen und zum Beispiel in WordPress in die Designeinstellungen übertragen.

Gratis Online-Arbeitstool und tolle Inspiration in einem

Diese manuelle Methode ist schon recht einfach, noch schneller geht es aber mit einem Tool, das Adobe uns kostenlos online zu Verfügung stellt. Hier gelangt Ihr zum Onlinetool Adobe Color . Dort könnt Ihr Euch ganze Farbpaletten zusammenstellen oder Euch bereits definierte Kombination aussuchen. Das beste daran, es ist wirklich spielend einfach, den HEX-Wert (oder RGB) per Copy-Paste in die Zielgrafik zu übertragen. Es muss nur noch das “#-Symbol“ vor die Buchstaben-Ziffernfolge eingefügt werden. Wie einfach das geht, könnt Ihr anhand der Screenshots erkennen.

Das wars schon. Ich wünsche Euch eine kreative Zeit mit Pipette und dem Color Tool von Adobe. Wenn Ihr Fragen habt, nur zu.

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